Diese kleinen Mürbeteig-Plätzchen mit Mulde haben einen einfachen Vorteil: Der Aufstrich kommt erst nach dem Backen hinein. So bleibt seine cremige Haselnuss-Kakao-Textur erhalten, während der Keks am Rand mürbe und in der Mitte zart bleibt.
Das Rezept benötigt wenig Zubehör, wird von Hand geformt und lässt sich in zwei Etappen vorbereiten. Hier finden Sie Mengen, Backmerkmale und Handgriffe gegen flache oder zu trockene Plätzchen.
Mürbeteig-Plätzchen mit Haselnuss & Kakao: das Rezept
Zutaten für etwa 18 Stück
- 100 g weiche Butter
- 60 g Puderzucker
- 1 Eigelb
- 180 g Weizenmehl
- 1 Prise Salz
- etwa 120 g Beechifa Haselnuss-&-Kakao-Aufstrich
- einige gehackte Haselnüsse, optional
Allergene: Gluten, Milch, Ei und Haselnüsse. Der Aufstrich kann Spuren weiterer Schalenfrüchte enthalten; beachten Sie immer das Etikett.
Schritt für Schritt
- Weiche Butter und Puderzucker mit einem Teigschaber gleichmäßig verrühren. Starkes Aufschlagen ist nicht nötig.
- Eigelb einarbeiten. Mehl und Salz kurz untermischen und aufhören, sobald der Teig zusammenhält.
- Zu einer Scheibe formen, abdecken und 30 Minuten kühlen. Dadurch wird die Butter fester und der Teig lässt sich leichter formen.
- Backofen auf 170°C vorheizen. Gleichmäßige Portionen abnehmen und zwischen den Handflächen zu 18 kleinen Kugeln rollen.
- Mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit dem runden Ende eines Holzlöffels oder einem Finger vorsichtig eine Mulde eindrücken, ohne den Boden zu durchstoßen.
- 12 bis 15 Minuten backen. Die Ränder sollen leicht goldbraun, die Mitte noch hell sein.
- Mulden direkt nach dem Backen bei Bedarf vorsichtig nachformen. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
- Den Aufstrich mit einem sauberen Löffel glattrühren und eine kleine Menge in jede Mulde geben. Nach Wunsch Haselnussstücke ergänzen.
Warum erst nach dem Backen füllen?
Eine vor dem Backen eingesetzte Füllung wird gemeinsam mit dem Keks erhitzt. Sie kann verlaufen, an der Oberfläche trocknen oder den gewünschten Texturkontrast verlieren. In den kalten Mulden bleibt der Kern weich und klar vom Mürbeteig getrennt.
Außerdem lässt sich die Menge besser steuern. Beginnen Sie mit einem halben Teelöffel pro Stück: Die Mulde soll gefüllt sein, ohne dass der Aufstrich beim Anheben überläuft.
So behält der Mürbeteig seine Form
Weiche, nicht geschmolzene Butter
Die Butter soll sich leicht verarbeiten lassen, aber noch undurchsichtig sein. Flüssige Butter macht den Teig weicher und begünstigt ein Auseinanderlaufen.
Nicht zu lange kneten
Nach Zugabe des Mehls nur so lange mischen, bis der Teig zusammenkommt. Langes Bearbeiten macht ihn elastischer und nach dem Backen weniger mürbe.
Die Kühlzeit einhalten
Ist die Küche warm oder werden die Kugeln beim Formen weich, das Blech vor dem Backen nochmals zehn Minuten kühlen. So bleiben die Mulden deutlicher.
Was tun, wenn sich die Mulden schließen?
Ein leichtes Aufgehen im Ofen ist normal. Drücken Sie die noch warmen und weichen Plätzchen unmittelbar danach sehr vorsichtig mit demselben Werkzeug nach. Erst vollständig abkühlen lassen, bevor sie bewegt oder gefüllt werden.
Reißt der Teig beim Formen, lassen Sie ihn ein bis zwei Minuten bei Raumtemperatur liegen und drücken die Kugel sanft zusammen, bevor Sie die Mulde formen.
Drei Varianten mit derselben Methode
Haselnussrand
Die Ränder der Teigkugeln vor dem Backen in sehr fein gehackten Haselnüssen rollen und leicht andrücken.
Leichter Kakao-Mürbeteig
15 g Mehl durch 15 g ungesüßtes Kakaopulver ersetzen. Der Keks wird schokoladiger, der optische Kontrast zur Füllung dezenter.
Zwei Füllungen auf einer Platte
Eine Hälfte nach dem Abkühlen mit Haselnuss & Kakao, die andere mit einem weiteren aktiven Beechifa-Aufstrich füllen. Für jedes Glas einen eigenen Löffel verwenden, besonders bei unterschiedlichen Allergenen.
Vorbereiten und aufbewahren
Der rohe Teig kann einige Stunden vorher zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank gelagert werden. Vor dem Backen nicht probieren, da er rohes Eigelb und Mehl enthält.
Gefüllte Plätzchen in einer geschlossenen Dose vor Wärme und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren und die Hinweise auf dem Aufstrichglas beachten. Backpapier zwischen den Lagen schützt die weichen Zentren.
Am Herstellungstag ist der Kontrast zwischen mürbem Keks und weichem Kern besonders schön.
Ein schlichtes Gebäck mit der Füllung im Mittelpunkt
Drei Dinge sind entscheidend: kurz arbeiten, den Teig kühlen und mit dem Füllen warten. Die Basis lässt sich variieren; Haselnuss & Kakao schafft einen deutlichen Kontrast zwischen hellem Mürbeteig und cremigem Kern.
0 Kommentare