Für einen guten Milchreis braucht es nur wenige Dinge: sanfte Hitze, etwas Geduld und eine noch cremig-fließende Konsistenz, wenn der Topf vom Herd kommt. In dieser Variante rühren wir unseren Cashewaufstrich erst zum Schluss ein und geben kurz gebratene Birnen darauf. Die Cashew sorgt für Cremigkeit, während die Birne dem Dessert eine fruchtige Frische verleiht.
Unser Aufstrich besteht zu 70 % aus Cashewkernen. Gesüßt wird er mit Orangenblütenhonig, ergänzt durch Bourbon-Vanillesamen. Diese Aromen passen von selbst zu Milchreis – zusätzliche Gewürze oder Kristallzucker braucht dieses Rezept daher nicht.
Warum kommt der Cashewaufstrich erst am Ende dazu?
Der Reis muss zunächst in Ruhe in der Milch garen. Würden wir den Aufstrich gleich zu Beginn hinzufügen, würde die Mischung zu früh andicken und der Garpunkt ließe sich schlechter beurteilen. Nach dem Kochen eingerührt, bleibt der Milchreis geschmeidig und die Menge kann leichter angepasst werden.
Die Restwärme genügt, um unseren Aufstrich gleichmäßig zu verteilen. Gleichzeitig bleiben Cashew, Orangenblütenhonig und Vanille klar erkennbar.
Zutaten für 6 kleine Gläser
- 120 g Rundkorn- oder Milchreis;
- 750 ml Vollmilch oder einen ungesüßten Pflanzendrink;
- 80 g von unserem Cashewaufstrich;
- 2 reife, aber feste Birnen;
- 15 g Butter oder 1 EL neutrales Öl;
- 1 kleine Prise Salz;
- 1 Prise Zimt, optional;
- einige gehackte Cashewkerne zum Servieren, optional.
Dieses Rezept enthält Cashewkerne. Mit Kuhmilch und Butter enthält es außerdem Milch. Wenn Sie Zutaten austauschen, prüfen Sie bitte immer die Kennzeichnung aller verwendeten Produkte.
So gelingt Milchreis mit Cashewaufstrich
1. Den Reis bei niedriger Hitze garen
Milch und Salz in einen Topf mit schwerem Boden geben. Bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen, aber nicht kräftig kochen lassen. Den Reis einrieseln lassen, umrühren und die Hitze sofort reduzieren.
Etwa 30 bis 35 Minuten sanft garen. Regelmäßig umrühren, besonders in den letzten zehn Minuten, damit nichts am Topfboden ansetzt. Die genaue Zeit hängt von Reis und Topf ab: Die Körner sollen weich sein, die Masse aber noch leicht fließen.
2. Unseren Aufstrich unterrühren
Den Topf vom Herd nehmen. 80 g von unserem Cashewaufstrich einrühren, bis die Creme gleichmäßig ist. Vor jeder weiteren Anpassung probieren: Der Orangenblütenhonig in unserem Aufstrich bringt bereits Süße mit.
Ist der Milchreis zu dick, etwas warme Milch unterrühren. Wirkt er noch etwas flüssig, fünf bis zehn Minuten ruhen lassen – beim Abkühlen wird er fester.
3. Die Birnen braten
Birnen nach Wunsch schälen, entkernen und in schmale Spalten schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Birnen nebeneinander hineinlegen. Bei mittlerer Hitze fünf bis sieben Minuten goldbraun braten und vorsichtig wenden. Außen sollen sie weich werden, ihre Form aber behalten.
Wer mag, gibt zum Schluss eine kleine Prise Zimt dazu. Wir verwenden ihn sparsam, damit Cashew, Vanille und die florale Honignote im Vordergrund bleiben.
4. Anrichten
Den noch warmen Milchreis auf sechs kleine Gläser oder vier Schalen verteilen. Die gebratenen Birnen und nach Wunsch einige gehackte Cashewkerne daraufgeben. Sofort servieren oder abkühlen lassen und anschließend kühl stellen.
So steuern Sie die Konsistenz
Für besonders cremigen Milchreis beenden Sie das Garen, wenn er noch langsam vom Löffel gleitet. Beim Ruhen wird er fester. Für eine kompaktere Konsistenz lassen Sie ihn einige Minuten länger ziehen, ohne die Hitze zu erhöhen.
Wenn Sie das Dessert vorbereiten, stellen Sie etwas Milch beiseite. Vor dem Servieren reichen oft ein bis zwei Löffel, um es wieder geschmeidig zu machen. Die Birnen am besten erst zum Schluss hinzufügen, damit sie ihre Form und goldene Oberfläche behalten.
Drei einfache Varianten
- Mit Äpfeln: Eine kochfeste Sorte wählen und wie die Birnen zubereiten.
- Etwas leichter serviert: kleinere Milchreisportionen anrichten und mehr gebratenes Obst dazugeben.
- Mit mehr Kontrast: die Birnen beim Anrichten mit wenigen Körnern Fleur de Sel bestreuen, ohne den Milchreis zusätzlich zu salzen.
Ein ungesüßter Pflanzendrink kann die Milch ersetzen; Geschmack und Kochverhalten verändern das Ergebnis jedoch etwas. Da unser Aufstrich Honig enthält, ist auch diese Variante nicht vegan.
Ein vertrautes Dessert mit eigenem Charakter
Dieser Milchreis zeigt, wie ein gut gewählter Bestandteil ein bekanntes Rezept verändern kann, ohne es kompliziert zu machen. Unser Cashewaufstrich bringt seine cremige Textur, Orangenblütenhonig und Bourbon-Vanillesamen mit; die gebratenen Birnen sorgen für Frucht und eine sanft karamellisierte Note.
Für das Rezept können Sie unseren Cashewaufstrich entdecken und die Mengen anschließend an Ihre bevorzugte Konsistenz anpassen.
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