Madeleines mit Orangenblütenhonig: einfaches, feines Rezept

Madeleines dorées au miel de fleur d’oranger avec notre pot Beechifa

Wir mögen Rezepte, in denen Honig nicht nur süßt, sondern dem Gebäck ein eigenes Aroma verleiht. In diesen Madeleines verbindet sich unser Orangenblütenhonig mit Butter und Orangenschale zu einer sanften floralen Note, ohne den feinen Kuchengeschmack zu überdecken. Das Rezept kommt ohne zugesetzten raffinierten Zucker aus; Honig ist die einzige süßende Zutat und enthält von Natur aus Zucker.

Ein gleichmäßig gerührter Teig, etwas Ruhezeit und ein wachsames Auge beim Backen genügen für goldene Madeleines mit zarter Mitte – passend zum Nachmittagskaffee oder zu einer Tasse Tee.

Warum unser Orangenblütenhonig zu Madeleines passt

Unser Orangenblütenhonig wird im Frühjahr in Andalusien, Spanien, geerntet. Seine Farbe reicht von hellem Gold bis Gelb, seine Konsistenz ist cremig. Geschmacklich verbindet er eine leichte Fruchtnote mit floralen Nuancen. Dieses feine Profil begleitet Orange und Butter, ohne das Gebäck zu dominieren.

Wir geben den Honig direkt in den Teig. Die verfügbaren Glasgrößen und weitere Angaben finden Sie bei unserem Orangenblütenhonig.

Zutaten für etwa 18 Madeleines

  • 3 Eier
  • 120 g Weizenmehl
  • 100 g weiche Butter, plus etwas Butter für die Form
  • 80 g Beechifa Orangenblütenhonig
  • 4 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Fein abgeriebene Schale einer halben unbehandelten Orange, optional

Dieses Rezept enthält Gluten, Eier und Milch. Wenn Sie für eine Person mit Allergie backen, prüfen Sie bitte zusätzlich die Angaben auf jeder verwendeten Zutat.

Benötigte Utensilien

  • Eine Madeleine-Backform
  • Eine Rührschüssel
  • Ein Schneebesen
  • Ein Teigschaber
  • Ein kleiner Topf oder ein geeignetes Gefäß zum Schmelzen der Butter
  • Ein Spritzbeutel oder zwei Löffel zum Portionieren

Madeleines mit Orangenblütenhonig zubereiten

1. Butter schmelzen

Die Butter bei niedriger Hitze schmelzen und anschließend lauwarm werden lassen. Beim Einrühren soll sie noch flüssig, aber nicht heiß sein. Die Vertiefungen der Form sorgfältig mit etwas Butter ausstreichen und die Form kalt stellen.

2. Eier und Honig verrühren

Die Eier mit unserem Orangenblütenhonig verquirlen, bis eine gleichmäßige Mischung entsteht. Ein besonders großes Volumen ist nicht nötig; wichtig ist, dass der Honig vollständig verteilt ist.

3. Trockene Zutaten einarbeiten

Mehl, Backpulver und Salz separat vermischen. Zur Eier-Honig-Mischung geben und nur so lange rühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Für eine deutlichere Orangennote jetzt die fein abgeriebene Schale unterheben.

4. Lauwarme Butter unterheben

Die Butter in zwei oder drei Portionen zugeben und mit dem Teigschaber einarbeiten. Sobald der Teig glatt und gleichmäßig ist, nicht weiter rühren. Die Schüssel abdecken und den Teig mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

5. Form füllen

Den Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 200 °C vorheizen. Den kalten Teig in die gekühlten Mulden füllen; jede Vertiefung sollte etwa zu drei Vierteln gefüllt sein. Mit einem Spritzbeutel gelingt das besonders gleichmäßig, zwei Teelöffel reichen jedoch ebenfalls aus.

6. Backen, ohne die Madeleines auszutrocknen

Die Form in den Ofen schieben und die Temperatur nach zwei Minuten auf 180 °C reduzieren. Weitere 7 bis 9 Minuten backen. Die Madeleines sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind und die Mitte bei leichtem Druck zurückfedert. Da Backöfen und Formen unterschiedlich arbeiten, lieber früh kontrollieren als sich ausschließlich auf die Uhr zu verlassen.

Die Madeleines zwei Minuten in der Form ruhen lassen und anschließend auf ein Kuchengitter setzen. So werden sie stabil, ohne dass sich unter der Unterseite zu viel Dampf sammelt.

Unsere Tipps für eine zarte Konsistenz

  • Nicht zu lange rühren: Sobald der Teig glatt ist, aufhören.
  • Butter abkühlen lassen: Sie soll lauwarm und flüssig sein, nicht heiß.
  • Ruhezeit einplanen: Nach einer Stunde im Kühlschrank lässt sich der Teig leichter portionieren.
  • Die letzten Minuten beobachten: Kleines Gebäck wird schnell zu dunkel oder trocken.
  • Zügig aus der Form lösen: Zwei Minuten Ruhezeit genügen in der Regel.

So lässt sich das Rezept abwandeln

Für eine deutlichere Orangennote

Die fein abgeriebene Schale einer halben Orange hinzufügen. Nur die farbige äußere Schicht verwenden und die bittere weiße Haut aussparen. So werden die fruchtigen und floralen Noten unseres Honigs ergänzt, ohne künstliches Aroma einzusetzen.

Für eine ganz schlichte Variante

Die Orangenschale weglassen und nur die sechs Grundzutaten verwenden. Dann steht der Orangenblütenhonig im Mittelpunkt und das Aroma bleibt besonders zurückhaltend.

Für Mini-Madeleines

Eine Mini-Madeleine-Form verwenden und die Backzeit verkürzen. Wegen der kleineren Mulden schon nach wenigen Minuten prüfen und nicht automatisch die Zeit für die klassische Größe übernehmen.

Aufbewahrung und Servieren

Am besten schmecken die Madeleines am Backtag, sobald sie vollständig ausgekühlt sind. Sollen sie bis zum nächsten Tag aufbewahrt werden, erst kalt in eine luftdicht schließende Dose legen. So trocknen sie weniger aus, ohne dass warme Feuchtigkeit eingeschlossen wird.

Pur serviert bleibt der Honig besonders gut wahrnehmbar. Alternativ passen frische Orangenspalten dazu. Eine Glasur ist nicht nötig: Der Teig ist bereits aromatisch und durch den Honig ausreichend süß.

Häufige Fragen

Kann der Teig vorbereitet werden?

Ja. Sie können ihn einige Stunden vor dem Backen zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Die Mulden erst kurz vor dem Backen füllen und Teig mit rohem Ei nicht bei Raumtemperatur stehen lassen.

Warum kleben meine Madeleines in der Form?

Eine nicht sorgfältig eingefettete Form oder eine zu lange Ruhezeit nach dem Backen kann das Lösen erschweren. Die Rillen gründlich buttern und die Madeleines nach einer kurzen Pause noch warm herausnehmen.

Kann ein anderer Honig verwendet werden?

Ja, doch der Geschmack verändert sich. Ein milder Honig hält das Ergebnis dezent, während eine kräftige Sorte stärker hervortritt. Bei größeren Änderungen können auch Konsistenz oder Mengen angepasst werden müssen.

Ein einfaches Rezept, bei dem Honig wirklich mitgestaltet

Diese Madeleines kommen mit wenigen Zutaten aus und geben unserem Orangenblütenhonig eine echte Rolle im Geschmack. Den Teig in Ruhe zubereiten, ausreichend kühlen und die letzten Backminuten an den eigenen Ofen anpassen – darin liegt der Unterschied zwischen zartem und zu trockenem Gebäck.

Wenn Sie das Rezept mit demselben Honig backen möchten, finden Sie unseren Orangenblütenhonig direkt im Shop.

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