Gerösteter Butternut mit Berghonig, Feta und Haselnüssen

Courge rôtie au miel de montagne avec feta et noisettes, accompagnée du pot Beechifa

Butternut-Kürbis lebt von Kontrasten: weiches Fruchtfleisch, kräftig geröstete Ränder, eine salzige Note und etwas Knuspriges. In diesem Rezept kombinieren wir ihn mit unserem Berghonig, Feta und Haselnüssen. Der Honig kommt erst gegen Ende der Garzeit hinzu. So entsteht eine leichte Glasur, ohne dass sie verbrennt, während Käse und Nüsse die Aromen ausbalancieren.

Unser Berghonig ist sehr dunkel bernsteinfarben. Sein blumiges Aroma trägt fruchtige Noten, sein markanter Geschmack besitzt salzige und säuerliche Nuancen. Dieses Profil passt besonders gut zu geröstetem Gemüse, weil es den Kürbis begleitet, ohne seinen Eigengeschmack zu überdecken.

Gerösteter Butternut mit Berghonig: das Rezept im Überblick

  • Für: 4 Personen als Beilage oder 2 Personen als leichtes Hauptgericht
  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Garzeit: 35–40 Minuten
  • Backofen: 200°C Ober-/Unterhitze oder 190°C Umluft

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis, etwa 1–1,2 kg
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL von unserem Berghonig
  • 100 g Feta
  • 50 g Haselnüsse
  • 4–5 Zweige frischer Thymian
  • 1 TL Apfelessig
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Allergene: Das Rezept enthält Milch durch den Feta und Schalenfrüchte durch die Haselnüsse. Für eine Variante ohne Haselnüsse können Sie Kürbiskerne verwenden. Prüfen Sie dabei immer die Kennzeichnung der eingesetzten Zutaten.

So gelingt der geröstete Butternut

1. Den Kürbis gleichmäßig schneiden

Heizen Sie den Backofen vor. Schälen Sie den Kürbis, halbieren Sie ihn und entfernen Sie die Kerne mit einem Löffel. Schneiden Sie das Fruchtfleisch in gleichmäßige Spalten oder etwa 3 cm große Würfel. Ähnlich große Stücke werden gleichzeitig weich und kleinere Teile garen nicht zu früh durch.

2. Zunächst ohne Honig rösten

Verteilen Sie den Kürbis auf einem großen, mit Backpapier ausgelegten Blech. Geben Sie Olivenöl, die Hälfte des Thymians, eine Prise Salz und etwas schwarzen Pfeffer dazu. Mischen Sie alles direkt auf dem Blech und legen Sie die Stücke mit etwas Abstand in einer Schicht aus.

Rösten Sie den Kürbis 25 Minuten. In dieser ersten Phase wird er weich und beginnt zu bräunen, ohne dass der Honig zu lange starker Hitze ausgesetzt ist.

3. Die Glasur mit Berghonig hinzufügen

Verrühren Sie unseren Berghonig in einer kleinen Schüssel mit dem Apfelessig und einem Teelöffel heißem Wasser. Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen, verteilen Sie die Glasur über dem Kürbis und wenden Sie die Stücke vorsichtig.

Rösten Sie alles weitere 10–15 Minuten. Behalten Sie die letzten Minuten im Blick: Die Ränder sollen karamellisieren, die Glasur darf jedoch nicht schwarz werden. Der Kürbis ist fertig, wenn sich eine Messerspitze leicht in das Fruchtfleisch schieben lässt.

4. Mit Feta und Haselnüssen vollenden

Hacken Sie während der restlichen Garzeit die Haselnüsse grob. Rösten Sie sie nach Wunsch einige Minuten in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze und rühren Sie regelmäßig, bis sie duften. Zerbröseln Sie den Feta.

Richten Sie den Kürbis auf einer Servierplatte an und verteilen Sie Feta, Haselnüsse und den restlichen Thymian darüber. Für einen stärkeren Kontrast geben Sie lieber einige Tropfen Apfelessig als zusätzlichen Honig hinzu.

Warum kommt der Honig erst später dazu?

Honig bräunt im Ofen schnell. Würde er von Anfang an 35–40 Minuten mitgaren, könnten einzelne Stellen sehr dunkel werden, bevor der Kürbis weich ist. Wenn wir das Gemüse zunächst mit Öl rösten und die Glasur erst für die letzten 10–15 Minuten hinzufügen, entstehen glänzende, karamellisierte Ränder und die Bräunung lässt sich besser steuern.

Das heiße Wasser macht den Honig lediglich flüssiger, damit er sich leichter verteilen lässt. Der Apfelessig bringt Säure und schafft einen Gegenpol zur Süße des Kürbisses und zum kräftigen Profil unseres Berghonigs.

Wie lässt sich der Kürbis servieren?

Servieren Sie ihn heiß oder lauwarm. Er passt zu Bulgur oder Quinoa, einem Linsensalat, gebratenem Hähnchen oder Ofenfisch. Für ein vegetarisches Hauptgericht ergänzen Sie geröstete Kichererbsen und kurz vor dem Servieren etwas Rucola.

Sie können den Kürbis einige Stunden im Voraus rösten und Feta sowie Haselnüsse erst vor dem Essen hinzufügen. Reste bewahren Sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Im Backofen aufgewärmt werden die Ränder wieder leicht knusprig.

Unsere Tipps für ein gutes Ergebnis

  • Das Blech nicht überladen: Zu dicht liegende Stücke dämpfen, statt zu rösten.
  • Gleichmäßig schneiden: So garen alle Stücke zur selben Zeit.
  • Honig erst spät hinzufügen: Die Glasur bräunt, ohne zu verbrennen, bevor der Kürbis weich ist.
  • Vorsichtig salzen: Feta bringt bereits eine deutliche Salznote mit.
  • Knuspriges zuletzt ergänzen: So behalten die Haselnüsse ihren Biss.

Eine einfache Art, unseren Berghonig kennenzulernen

Der geröstete Kürbis hebt die dunklen, blumigen und fruchtigen Seiten unseres Berghonigs ebenso hervor wie seine salzigen und säuerlichen Nuancen. Wenn Sie Honig gern in herzhaften Gerichten verwenden, entdecken Sie unsere Honigauswahl und wählen Sie ein passendes Profil für Ihr nächstes Rezept.

Stellen Sie die Platte direkt in die Mitte des Tisches: weicher Kürbis, frischer Feta, geröstete Haselnüsse und die bernsteinfarbene Glasur ergeben ein unkompliziertes, großzügiges Gericht für den Beginn des Herbstes.

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