Berghonig weckt schon mit seinem Namen Neugier. Unser Honig ist sehr dunkel bernsteinfarben, duftet floral und fruchtig und zeigt einen klaren Geschmack mit salzigen und säuerlichen Noten. Am besten entdecken wir ihn zunächst pur und anschließend in einigen gezielten Kombinationen.
Was ist Berghonig?
Unser Berghonig stammt aus Spanien und wird im Sommer geerntet. Die Bienen sammeln zwischen 600 und 1.800 Metern Nektar von wilden Blüten und aromatischen Bergkräutern. Diese vielfältige Höhenflora ergibt einen Honig, der nicht auf eine einzige Blüte zurückzuführen ist.
„Berg“ beschreibt dabei die Ernteumgebung. Das bedeutet nicht, dass jedes Glas und jede Ernte völlig identisch schmecken: Bei Honig aus vielfältiger Flora können sich feine Nuancen mit der Saison und dem jeweiligen Pflanzenangebot verändern.
Wie schmeckt unser Berghonig?
Sehr dunkles Bernstein
Seine Farbe fällt sofort auf. Unser Honig ist sehr dunkel bernsteinfarben. Optisch wirkt er damit tiefer als viele helle Honige, auch wenn sich nicht jedes Aroma allein aus der Farbe ableiten lässt.
Floral, fruchtig und mitunter holzig
In der Nase zeigt er florale Aromen und fruchtige Noten. Wildblüten und aromatische Höhenkräuter können auch einen holzigen Eindruck vermitteln. Rühren Sie den Honig bei Raumtemperatur vorsichtig um und riechen Sie daran, bevor Sie ihn probieren.
Klarer Geschmack mit salziger und säuerlicher Spannung
Zur Süße kommen salzige und saure Noten, die dem Honig Kontur verleihen. Dadurch passt er nicht nur aufs Brot, sondern auch zu Käse, Saucen und Marinaden.
Berghonig pur verkosten
Mehr als einen sauberen Löffel, ein Glas Wasser und ein paar ruhige Minuten brauchen Sie nicht.
- Lassen Sie den Honig Raumtemperatur annehmen.
- Nehmen Sie etwa einen halben Teelöffel.
- Beobachten Sie Farbe und Fließverhalten.
- Riechen Sie vor dem Probieren daran.
- Lassen Sie ihn langsam im Mund schmelzen und achten Sie auf Süße, Säure, salzige Noten und Nachhall.
Beim Vergleich mehrerer Honige beginnen Sie mit dem feinsten und enden mit dem intensivsten. Spülen Sie den Mund zwischendurch mit Wasser.
Wozu passt Berghonig?
Brot und Toast
Leicht geröstetes Landbrot lässt seinem Charakter genügend Raum. Eine dünne Schicht milde Butter oder Frischkäse rundet die Kombination ab. Wenige Honigfäden genügen.
Käse
Das dunkle, fruchtige und leicht säuerliche Profil kann gereiften Käse oder Blauschimmelkäse begleiten. Servieren Sie den Honig daneben, damit sich die Menge individuell dosieren lässt.
Saucen und Marinaden
Für eine Vinaigrette verrühren Sie zunächst wenig Honig mit einer säuerlichen Basis und geben das Öl schrittweise hinzu. In Marinaden passt er zu Senf, Kräutern, Zitrone oder Essig. Bei starker Hitze sollten Sie aufmerksam bleiben, da Honig rasch Farbe annimmt.
Desserts
Die fruchtige Seite ergänzt Äpfel, Birnen, Walnüsse, Mürbeteig oder Naturjoghurt. Besonders klar bleibt sein Profil als abschließender Akzent oder in schlicht gehaltenen Desserts.
Kräutertee
Geben Sie ihn erst hinzu, wenn das Getränk angenehm trinkbar ist, und dosieren Sie sparsam. Kräuter-, Thymian- oder Zitronenaufgüsse bieten interessante Möglichkeiten.
Berghonig oder Waldhonig?
Beide können dunkel sein, schmecken aber nicht gleich. Unser Berghonig ist floral und fruchtig, mit salzigen und säuerlichen Noten. Unser Waldhonig erinnert stärker an Malz, Karamell, Lakritz und Trockenfrüchte.
Berghonig bringt fruchtige Spannung; Waldhonig verlängert eher geröstete, malzige oder karamellige Eindrücke.
Berghonig richtig lagern
Bewahren Sie das fest verschlossene Glas trocken, vor direktem Licht und starken Temperaturschwankungen geschützt auf. Verwenden Sie stets einen sauberen, trockenen Löffel.
Kristalle sind kein Zeichen dafür, dass der Honig verdorben ist. Kristallisation ist natürlich. Sie können ihn so genießen oder das geschlossene Glas vorsichtig in einem lauwarmen Wasserbad erwärmen.
Drei Hinweise, dass er Ihnen gefallen könnte
- Sie mögen dunkle, ausdrucksstarke Honige.
- Sie suchen mehr als gleichmäßige Süße.
- Sie mögen süß-herzhafte Kombinationen und eine leicht säuerliche Note.
Fazit
Unser spanischer Berghonig wird im Sommer zwischen 600 und 1.800 Metern geerntet. Seine sehr dunkle Bernsteinfarbe, floralen und fruchtigen Noten sowie seine klare salzig-säuerliche Spannung verleihen ihm eine markante Persönlichkeit.
Probieren Sie ihn zuerst pur und danach zu Brot, Käse, Saucen oder Desserts. In unserer Auswahl an flüssigem Honig können Sie weitere Farben, Texturen und Aromaprofile entdecken.
0 Kommentare